Die Funktionsweise der depot Speicherfeuerstätte



Die größte Stärke der depot Speicherfeuerstätte liegt vor allem in der Speicherwirkung.

Folgende Bestandteile des depot sind dafür verantwortlich:

  • Der Speicherkern aus stark verdichteter Speicherschamotte
  • Die massive Ofenhülle aus Naturstein

Beide Bestandteile zeichnen sich durch ihre hohe Masse und hohe Speicherwirkung aus. Somit ist sichergestellt, dass der depot auch noch viele Stunden nach Ende des Verbrennungsvorganges wohltuende Strahlungswärme an den Aufstellraum abgibt. Der Speicherkern ist zudem mit einem kompletten Stahlmantel verkleidet. Somit ist hohe Dichtigkeit sichergestellt. Zwischen dem ummantelten Speicherkern und der Natursteinhülle befindet sich ein belüfteter Zwischenraum. Die Raumluft wird im Sockelbereich gezielt in diesen Bereich geleitet und an der Oberseite durch eine Schattenfuge als „sanfte Konfektion“1 an den Aufstellraum abgegeben. Dies dient zum einen einer flexibleren und schnelleren Wärmeabgabe und zum anderen zum Schutz der Natursteinhülle vor Überhitzung. Der Hauptanteil der Wärme allerdings wird durch direkte Strahlung des Speicherkerns an die Natursteinhülle und von dort, ebenfalls als langwellige Wärmestrahlung, an den Raum abgegeben.



Die Stufen der Wärmeabgabe im Überblick

Wärmeabgabe Stufe 1

Sehr schnelle Wärmestrahlung nach dem Anfeuern durch die Glaskeramikscheibe.

 

Wärmeabgabe Stufe 2

Schnelle und langanhaltende „sanfte Konvektion“1, welche im Zwischenraum von Speicherkern und Steinverkleidung entsteht. Die sanfte Konvektion setzt kurze Zeit nach dem Anfeuern der Ofenanlage ein.

Wärmeabgabe Stufe 3

Die Erwärmung der kompletten2 Steinhülle erfolgt zeitverzögert. Durch die hohe Speichermasse des Natursteins und des Speicherkerns bleibt diese wohltuende Strahlungswärme lange bestehen. 




monolith depot - der Speicherprofi

1. Der Speicherkern

Das Herzstück des monolith depot ist der Speicherkern. Hier erfolgt die erste Phase der Wärmespeicherung. Der komplette Speicherkern besteht aus stark verdichteten, trockengepressten Speicherschamotte – Systemelementen. Die Schamotterezeptur ist hierbei speziell auf die Anforderungen des monolith depots angepasst. Dieses spezielle Schamottematerial wird hierbei im Zuge der Fertigung mit sehr hohem Druck zu den Formteilen gepresst und danach gebrannt.

 

Der Speicherkern funktioniert nach dem „Grundofenprinzip“ – d. h. er besteht aus einem Feuerraum und nachfolgenden Kanälen, den Rauchgaszügen – alles aus Schamotte. Die hohen Temperaturen bzw. Gase, welche nun bei der Verbrennung entstehen, werden auf dem Weg zum Schornstein durch die Rauchgaszüge geleitet und dort abgespeichert. Schamotte eignet sich hierbei hervorragend zur Wärmespeicherung. Die Rauchgase kühlen auf dem Weg zum Schornstein ab – so viel Energie wie möglich verbleibt im Ofen – nur so viel Temperatur wie nötig gelangt in den Schornstein. 

So erreichte z. B. der monolith depot_G1 bei der Prüfung einen Wirkungsgrad von über 90 %.3


2. Die Speicherhülle

Das zweite Speichermedium bildet neben dem Speicherkern die Natursteinhülle.

Natursteine entstehen über Jahrmillionen unter großem Druck. Dies hat zur Folge, dass Natursteine i. d. R. über eine sehr hohe Dichte bzw. große Masse verfügen. Dadurch ist der Naturstein ein sehr guter Wärmespeicher. Materialien mit großer Masse haben i. d. R. ein größeres Speicherpotential als Materialien mit geringer Masse. So weist Naturstein z. B. eine größere Masse als Ofenkeramik auf. Die beiden Bestandteile Naturstein und Speicherschamotte bilden somit eine hervorragende Kombination und stehen für langanhaltende wohltuende Strahlungswärme über viele Stunden. 

 

Die Ofenmodelle monolith depot_L2 | L3 weisen z. B. ein Gewicht von über 800 kg auf.


Die Baugruppen des monolith depot

Jeder monolith depot besteht hauptsächlich aus drei verschiedenen – speziell aufeinander abgestimmten – Baugruppen:

  • Speicherkern
    Er stellt die erste Speichereinheit dar und sorgt für hohen Wirkungsgrad
  • Stahlhülle
    Sie bietet hohe Dichtigkeit und Langlebigkeit
  • Natursteinhülle
    Sie stellt die zweite Speichereinheit und die optische Hülle dar

 


Die ausgefeilte Konzeption und Kombination dieser Elemente sorgt für große Speichermasse, damit für hohe Speicherwirkung und einen sehr hohen Wirkungsgrad.

 

Durch die große Speichermasse des monolith depot erfolgt die Abgabe der Wärmeenergie über einen langen Zeitraum. Die Folge: viele Stunden Wärmeabgabe ohne Nachlegen. Zum Vergleich: bei einem Stahlkaminofen muss viel öfter Holz nachgelegt werden, da ihm die Speichermasse fehlt. Das ständige Aufheizen und Abkühlen hat stärkere Temperaturschwankungen zur Folge – beim monolith depot hingegen bleibt die Raumtemperatur beständiger.

Schema Heizzykus monolith depot im Vergleich zu Stahl Kaminofen

Der komplette Speicherkern besteht aus stark verdichteten, trockengepressten Speicherschamotte–Systemelementen. Die Schamotterezeptur ist hierbei speziell auf die Anforderungen des monobloc depots angepasst. Dieses spezielle Schamottematerial wird im Zuge der Fertigung mit sehr hohem Druck zu den Formteilen gepresst und danach gebrannt.



Die monolith depot Modelle im Überblick





1Die Konvektion wird als sanft beschrieben, da die Luftgeschwindigkeit über den gesamten Konvektionszeitraum geringer ausfällt, als bei reinen Stahl-Kaminöfen, welche keinen Speicher aufweisen. 2Die Natursteinhülle kann in bestimmten Bereichen des Sockels kalt bleiben. 3Prüfung nach DIN 152504cDie Größe der Gewichte gibt nicht das Verhältnis der einzelnen Maße zueinander wieder. Angesetzte Materialien: Kalziumsilikat-Dämmplatte, Leichtbeton, stranggezogener Hafnerschamotte, Ofenkeramit, Schamotte trockengepresst, Naturstein Nero Assoluto.5Das Schema dient lediglich zur Veranschaulichung der Wärmeabgabe und Heizzyklen, stellt aber kein tatsächliches Verhältnis von Zeit, Temperatur und Heizzyklus dar (Stahlkaminofen ohne zusätzlichen Speicher).6Prüfung nach DIN EN 13240.7 Prüfung nach DIN EN 15250. 8Die Gewichtsangabe bezieht sich auf eine Natursteinverkleidung der Steinsorte Nero Roma.

Bei allen Angaben handelt es sich um ca.-Angaben.


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